Erfolgreich auf der EMO 2011 in Hannover

08/10/2011

Schwerpunkt der EMO-Präsentation von OPEN MIND war die neueste Version der CAM-Software hyperMILL®. Insbesondere die innovativen Möglichkeiten für eine noch stärker automatisierte NC-Programmierung erregten großes Interesse auf der Weltleitmesse der Werkzeugmaschinenindustrie. Vor allem waren die Besucher davon beeindruckt, wie hyperMILL® 2011 mit wiederkehrenden Geometrie-Features umgeht und diese durch intelligente Makros für die Automation von Programmieraufgaben nutzbar macht. Intelligente Makros und hyperMILL®-API geben dem Anwender zukunftsorientierte Instrumente an die Hand, die einen sehr hohen Grad an Prozessautomatisierung erlauben und so Potenzial zur Effizienzsteigerung bieten.


Automatisierte CAM-Programmierung (VI)

24/06/2010

Prozessautomatisierung mit API. Liegen fertigungsrelevante Informationen als Dokument oder Datenbank bereits in anderen Systemen vor und können so nicht ohne Weiteres vom CAM-System übernommen werden, bietet sich eine weitere Möglichkeit für die Automatisierung. Von Microsoft Office-Produkten ist bekannt, dass sich Anwendungen durch sogenannte API’s (Application Programming Interface) steuern lassen. Dieses Werkzeug wird nun auch für die kommende hyperMILL-Version zur Verfügung und eröffnet Unternehmen dann weitreichende Möglichkeiten in der Prozessautomatisierung. Damit können Applikationen entwickelt werden, die beliebige Informationsquellen nutzen und auf dieser Basis mit hyperMILL komplett automatisiert NC-Programme erzeugen. Dank modernster .NET Technologie sind dafür alle etablierten Programmiersprachen wie Visual Basic, C# oder C++ nutzbar.


Automatisierte CAM-Programmierung (V)

23/06/2010

Automatisieren durch Verknüpfen. Ein weiterer Weg einer automatisierten Programmierung sind assoziative Verknüpfungen. Assoziative Verbindungen sind vielen Anwendern aus der CAD-Konstruktion bekannt. Sie bedeuten, dass sich Geometrien abhängig voneinander verändern. Assoziativität zwischen CAD-Modell und CAM-Programmierung heißt, dass geänderte Modelldaten selbstständig in der CAM-Programmierung berücksichtigt werden. Erfolgt die CAM-Programmierung in einem durchgängigen CAD-CAM-Prozess, so ist dies heute weitestgehend selbstverständlich. Mit hyperMILL ist dieser Komfort jetzt auch für das Arbeiten mit „Fremddaten“ verfügbar – also auch bei mehr oder weniger komplettem Einlesen neuer oder veränderter Modelldaten aus anderen CAD-Systemen. Späte Änderungen lassen sich so mit geringem Aufwand berücksichtigen. Und auch das Programmieren ähnlicher Werkstücke wird erleichtert, wenn auf der CAD-Seite beispielsweise Vorgaben zu den verwendeten Farben und Layern eingehalten werden.

Mit dem assoziativen Kopieren von Jobs und Joblisten bietet hyperMILL eine weitere interessante Lösung für das automatisierte Programmieren. Hierbei werden alle Parameter des kopierten Jobs fest mit dem Original verknüpft. Eine geänderte Vorlage führt automatisch zu Änderungen in den abgeleiteten Jobs. Der Anwender hat aber trotzdem die Möglichkeit, bei Bedarf in jedem Arbeitsschritt einzelne Parameter vom Original abzukoppeln und lokal zu verändern. Natürlich lässt sich die Verbindung auch wieder herstellen. Anwendungsbeispiele dafür sind das Transformieren oder das Spiegeln. Dabei bietet vor allem das Transformieren besonders viele Möglichkeiten, da im Gegensatz zum Spiegeln nicht nur symmetrische Teile oder Elemente reproduziert werden können.

Die Funktion „Transformationen“ vervielfältigt Programme oder Programmteile für die Bearbeitung gleicher oder ähnlicher Geometrieelemente innerhalb eines Bauteils oder mehrere gleiche Bauteile in einer Aufspannung. Bearbeitungsschritte können frei im Raum reproduziert werden. Programme für Mehrfachaufspannungen in der Ebene oder für Spannvorrichtungen wie Aufspannwürfel sind so weitestgehend automatisch erstellbar. Änderungen an der Vorlage berücksichtigt die Software selbstständig in den abgeleiteten Jobs. Ein besonderes Merkmal ist, dass die verschobenen und/oder gedrehten Programme gegen das fertige Teil auf Kollision geprüft werden.


Automatisierte CAM-Programmierung (IV)

22/06/2010

Prozessoptimierung mit Features. Mit dem „Customized Prozess Feature“ hat OPEN MIND für seine CAM-Software hyperMILL einen frei definierbaren Featuretyp entwickelt, der weit über Taschen und Bohrungen hinausgeht. Der Anwender kann damit alle benötigten Geometrien und Selektionen in einem Feature definieren. Mit Makros werden dann automatisch den jeweiligen Jobs die benötigen Geometrien zugewiesen. So können selektierte Geometrien in einem Feature für unterschiedliche Verwendungszwecke definiert werden. Einmal definiert kann dieses Feature auf vergleichbare Teile oder Geometrien, Varianten und Teilefamilien angewendet werden. Dies macht die Programmierung sehr einfach, schnell und sicher.

Diese Technologie wird beispielsweise mit dem Reifenpaket von hyperMILL eingesetzt: eine sehr effiziente Lösung, um Prozesse durch automatisierte Programmierung zu optimieren. Wiederkehrende Prozesse sind damit standardisierbar und Fertigungsstandards im Unternehmen festlegbar.


Automatisierte CAM-Programmierung (III)

21/06/2010

Automatisierte Zuordnung. Bereits heute ist es möglich, für ähnliche Geometrien (Klassen) verschiedene Bearbeitungsfolgen zu hinterlegen. Das ist notwendig, da sich bei gleicher Endgeometrie die Technologie beispielsweise in Abhängigkeit vom Material oder auch der erforderlichen Genauigkeit ändern kann. Bei ähnlichen Geometrien kommen zudem meist weitere Entscheidungskriterien für die richtige Technologieauswahl hinzu.

Die für 2010 geplante hyperMILL-Version wird als neues Leistungsmerkmal intelligente Makros bieten. Sie ermöglichen es, dass der Anwender für jeden Bearbeitungsschritt definierte Regeln und Bedingungen hinterlegen kann. In Abhängigkeit von den Geometrieinformationen wie Durchmesser, Tiefe, offene oder geschlossene Taschen werden die generierten Arbeitsschritte regelkonform angepasst.

Beispielsweise sucht dieser Automatismus beim Bohren das für Durchmesser und Tiefe passende Werkzeug aus der Werkzeugdatenbank. Für die Bearbeitung wird dann der Arbeitsschritt mit oder ohne Vorbohren ausgewählt. Diese „intelligenten“ Makros ermöglichen somit eine automatisierte Programmierung auf einem sehr hohen Niveau. Sie minimieren zugleich die Anzahl der insgesamt erforderlichen Makros, da sich mit Regeln in einem Makro auch alternative Prozesse abbilden lassen.


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